Wilhelm Adolf Albert Ernst Mackensen

*21.8.1869 in Greene; †8.3.1955 in Hannover

Wilhelm weist als Architekt eine beachtliche Karriere auf, die ihm eine gebührende überregionale Anerkennung einbrachte. Ab 1896 ließ er sich als selbständiger Architekt in Hannover nieder, war Mitglied der Hannoverschen Bauhütte zum weißen Blatt und im Jahr 1903 Mitbegründer des Bundes Deutscher Architekten (BDA).

Er hat auch das repräsentative Haus Fritz Mackensens und etliche weitere bauliche Anlagen in Worpswede entworfen. Im Fürstentum Lippe erwarb er sich besondere Verdienste als Architekt, worauf hin ihm das Hofprädikat „Fürstlich Lippischer Hofbaurat“ verliehen wurde.

Der besondere Schwerpunkt Mackensens bezüglich seiner Tätigkeit als Architekt lag später in seinem Wohnort Hannover, wo eine große Anzahl von Villen, Wohn- und Geschäftshäusern, Bank- und Versicherungsgebäuden, auch Mausoleen auf Friedhöfen gebaut worden sind. Herausragend ist darunter der bekannte Georgspalast.

Wilhelm Mackensen wurde 1955 auf dem Stadtfriedhof Engesohde in Hannover beigesetzt. Die repräsentative Grabstätte, in der später auch die beiden Töchter sowie einer der Ehemänner ihre letzte Ruhestätte fanden, ist nicht weit entfernt von dem noch existierenden Grab, in dem die Mutter Luise und 1936 der in Düsseldorf verstorbene Bruder Albert ebenso wie der 1940 in Jena verstorbene Otto sowie dessen 2010 verstorbene Tochter Dorothea beigesetzt worden sind.