Veranstaltungen Termine Aktivitäten 2026

Neujahrsgespräch im Heimatmuseum 04. Januar

Vortrag zu Rüstungsindustrie, Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit während der NS Zeit in Südniedersachsen 18 Uhr

14. Januar
Museums-Kaffee und Museums von 14 bis 17 Uhr 01. Februar
Mitgleiderversammlung im Landhaus Greene 05. März
Handarbeitsausstellung, Museums-Kaffee 07. & 08. März
Museums-Kaffee und Museum von 14 bis 17 Uhr 12. April
Museums-Kaffee und Museums von 14 bis 17 Uhr 03. Mai
Museums-Kaffee und Museums von 14 bis 17 Uhr 07. Juni
Abendserenade im Amtspark 01. Juli
Museums-Kaffee und Museum von 14 bis 17 Uhr 05. Juli
Museums-Kaffee und Museum von 14 bis 17 Uhr 02. August
Museums-Kaffee und Museum von 14 bis 17 Uhr 06. September
294. Greener Jahrmarkt 02 - 04. Oktober
Greenania, Museums-Kaffee 07. & 08. November
Schlachteessen 14. November
Museums-Kaffee und Museum von 14 bis 17 Uhr 29. November

Spatengruppe Greene beim Osterputz

Umfangreiches Arbeitsprogramm / Nächster Einsatz am 6. Mai

Und was stand nicht alles auf dem Arbeitszettel: Zu allererst die Greener Burg, deren Turm bekanntlich ab 1. April wieder zugänglich ist.

Stufen säubern, Restlaub wegschaffen. Im Amtspark wurde die Treppe zum Domäneninnenhof gekärchert, der Zaun um die Tuffsteinquelle repariert. Auch um die St. Martinskirche machte sich eine Abteilung zu schaffen. Entlang des Kirchweges und am Behindertenparkplatz wurden

Reinigungsarbeiten erledigt.

Und – ein im Winter aufgearbeitetes Friedhofstor könnte bald wieder seinen Platz einnehmen. Die Stadt Einbeck hat es sandstrahlen und grundieren lassen. Anschließend hat es Jürgen Warnecke lackiert und jetzt die dazugehörenden Stützpfosten aufgearbeitet. Also: alles wieder

„osterfein“.

14 muntere Helfer/innen waren unterwegs. Darunter als neues Mitglied Günter Raasch – und sogar zwei Gäste aus der Familie Ostermeier.

 

Der nächste Großgruppeneinsatz ist für Mittwoch, 6. Mai um 9 Uhr am Museum verabredet. Wer neu hinzukommen oder ein Frühstück bereitstellen möchte, melde sich bitte unter Telefon/AB 5706, so der Organisator.

Mitgliederversammlung und Wahlen harmonisch verlaufen

Über 50 Mitglieder und Gäste des Heimatvereins Greene kamen am 5. März zur 48. Mitgliederversammlung im Landhaus Greene zusammen. Unter ihnen: Gerda Meier und Achim Rose, die neben Frederike Karge und Heiko Tannen für ihre 25jährige Mitgliedschaft geehrt wurden.

Eröffnet und begleitet wurde die Zusammenkunft durch Musikbeiträge des Akkordeonorchesters unter Leitung von Sonja Tonn.

In den Berichten des Vorsitzenden und der Vereinssparten wurden die Aktivitäten des zurückliegenden Vereinsjahres noch einmal greifbar: u.a. die monatlichen Öffnungen des Museums und seines Cafes, Kunst- und Handarbeitsausstellungen, das gut besuchte Filmmusikenkonzert des Akkordeonorchesters, Wanderungen um die Weissenwasserkirche mit Bibelgarten, die Führung durch die Tongrube Willershausen; die der Spatengruppe, die inzwischen mit zwei Dutzend Mitgliedern Grünpflege und andere Aufgaben wie die Installation der Weihnachtsbeleuchtung übernimmt. Der Betreuer der Webseite, Frank Lormis, informierte darüber, dass über 4300 Besuche der vereinseigenen Homepage und 8634 Seitenaufrufe erfolgten.

 

Außerdem gab er als Schatzmeister den sehr soliden und sogar gewachsenen Kassenbestand bekannt. Dem Kassenführer und dem Gesamtvorstand wurde Entlastung erteilt. Zuvor nahm der Ortsheimatpfleger, Jürgen Sander, die Anwesenden auf eine Entdeckungsreise entlang der jahrhundertealten Heinrichswasserleitung zur Greener Burg mit.

 

Turnusgemäß standen auch Wahlen des Vorstandes und der Kassenprüfenden auf der Tagesordnung.

Jürgen Sander schied nach über 24 Jahren Vorstandsarbeit aus diesem Gremium aus. Der Vorsitzende Thomas Krüger, der Schatzmeister Frank Lormis, die Schriftführerin Christel Wiegmann und die Beisitzerinnen Franziska Heidrich-Wilhelms und Gudrun Schall erklärten ihre Bereitschaft zur Wiederwahl. Der bisherige stellvertretende Vorsitzende, Gottfried Ostermeier, die zum Wechsel auf einen Beisitzerposten, den bisher Jürgen Sander inne hatte. So galt es, lediglich die Funktion des stellvertretenden Vorsitzenden neu zu bestimmen. Hierfür stellte sich Dietrich Kahle zur Wahl. Für diese - wie alle anderen Wahlgänge - konnte der Wahlleiter, Eberhard Völkel, jeweils Einstimmigkeit konstatieren.

Als Kassenprüfer für die nächsten drei Jahre wurden Kerstin Steil, Monika Schmidt und Klaus Reiner Schütte gewählt.

 

So hatte der Vorsitzende die Aufgabe, das langjährige Vorstandsmitglied Jürgen Sander zu verabschieden: ein Gründungsmitglied, das ab 2002 als Schriftführer, 2014 bis 2020 als Vorsitzender, danach als stellvertretender Vorsitzender und als Beisitzer Verantwortung übernahm. Das Amt des Ortsheimatpflegers wird er weiter fortführen. Mit Applaus und großem Dank für das Geleistete wurden seiner Frau Hildegard und ihm ein hoffentlich bald eingelöster Reisegutschein überreicht.

 

Der Dank für die gute Kooperation des Heimatvereins mit dem Festausschuss Greener Vereine und dem Ortsrat wurde in den Grußworten des Ortsbürgermeisters Frank Dieter Pfefferkorn zum Ausdruck gebrach.

Spatengruppe beim Dankesschmaus

Ganz ohne Arbeitshandschuhe und Warnwesten kam die Greener Spatengruppe auf Einladung des Ortsrates im Landhaus Greene zusammen. Und dies bereits im vierten Jahr. Solange schon sind deren im Ort geschätzten Mitglieder ehrenamtlich unterwegs. Neben leckeren Speisen standen auch dieses Mal Rückblick und Ausblick auf der Tagesordnung.

Der Koordinator begrüßte 18 Aktive, darunter drei neue Mitglieder, überbrachte die Grüße der Verhinderten und konnte beeindruckende Zahlen präsentieren: 2025 sind wie im Vorjahr etwa 500 Arbeitsstunden geleistet worden - nicht dabei berücksichtigt die unterstützenden Zeltarbeiten zur Greener Jahrmarkt und bei der Dorfreinigungsaktion.

Mittlerweile gibt es Standardaufgaben wie Grün- und Umgebungspflege, die Installation der Weihnachtsbeleuchtung. Allerdings erweitert sich die Aufgabenliste beständig. So wurden im vergangenen Jahr auch ein Teil des Festzeltfußbodens erneuert, das obere Ende des Burgweges und des Bahnübergangs gereinigt, das Wasserbecken im Amtspark freigeräumt.Ein Einsatz galt dem Heckenschnitt und dem Herbstlaub auf dem Kirchplatz. Etliche kleinere Aktionen auf der Burg und am Begrüßungstor rundeten das Bild des letzten Jahres ab.

Möglich wurde das nur durch eine Reihe von Unterstützern. Diese spenden die Frühstücke, Till Krüger stellt Fahrzeuge und Anhänger, Christoph Pralle bei Bedarf die größeren Maschinen, Walter Winkler steht immer wieder für Sonderanfertigungen zur Verfügung. Der Ortsrat stellt notwendige Sachmittel unkompliziert bereit. Auch die Vorabsprachen mit dem örtlichen Bauhof der Stadt Einbeck laufen sehr zufriedenstellend. Für den Ortsrat dankte der Ortsbürgermeister Frank Dieter Pfefferkorn den Unterstützen des Teams ausdrücklich.

Am Ende der Veranstaltung stand der Ausblick auf die beginnende Saison. Wenn das Wetter mitspielt: von März bis November immer am ersten Mittwoch eines Monats am Museum. Als allererstes wird eine Neubepflanzungsfläche im Amtspark freigelegt. Drei weitere Interessenten haben angekündigt, 2026 zu dieser Gruppe des Heimatvereins hinzuzustoßen. Interessiert ?- dann bitte Kontakt unter 05563-5706 aufnehmen.

Vortrag zu Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft am 14.1.2026 im Museum Greene

Die Veranstalter - die Initiative: Greene bleibt bunt – waren angenehm überrascht über die große Resonanz, auf die deren Einladung stieß: über 60 Zuhörende aus Greene, Bad Gandersheim und benachbarten Initiativen waren dabei, als Frau Dr. Gudrun Pischke von der Arbeitsgemeinschaft Südniedersächsische Heimatforschung ihre seit 1980 gesammelten Forschungsergebnisse zu diesem Thema auszugsweise vortrug.

 

Auf etlichen Karten wies sie zwischen Osterode und Holzminden, Alfeld und Northeim eine Vielzahl von kriegswichtigen und rüstungsindustriellen Standorten aus. Auch in unserer Region wurde oft von ziviler Produktion auf Rüstung umgestellt. Statt Möbeln wurden Munitionskisten hergestellt; statt Herden Panzerlaufketten. In allen Bereichen – auch der Landwirtschaft – fehlten die durch Kriegseinsatz Eingezogenen. Es wurde zunächst versucht, sie durch angeworbene ausländische Arbeitskräfte zu ersetzen.

 

Später durch kriegsgefangene Soldaten und danach durch Zivilisten aus den besetzten Gebieten. Als letzte Reserve wurden Arbeitskräfte aus Konzentrationslagern angefordert – und bereitgestellt. Deren Unterbringung erfolgte in Lagern und Außenlagern. Der nationalsozialistischen Rassenlehre folgend waren Ostarbeiter dabei am schlechtesten gestellt.

 

Nachforschungen zu diesem Themenkomplex begannen laut Dr. Pischke erst in den 80iger Jahren. Besonders bei großen Betrieben konnten Fakten und Zahlen rekonstruiert werden – weniger in der Landwirtschaft , wo der jeweilige Ortsbauernführer die Zuteilung der Zwangsarbeiter/innen organisierte.

 

Das Auditorium verließ die Veranstaltung sehr nachdenklich. Sie war ein guter Anstoß, solchen Spuren vor Ort weiter nachzugehen und neueren rechten Tendenzen zu wehren.

 

Die Greener Initiative trifft sich jeden ersten Dienstag im Monat im ev. Gemeindehaus und wird die Anstöße des Vortrages weiterbearbeiten, vielleicht sichtbar machen und im Vorfeld der anstehenden Kommunalwahl zur Aufmerksamkeit mahnen.

04. Januar Neujahrsgespräch im Heimatmuseum

So war es für den ersten Sonntag des neuen Jahres angekündigt: Heimatverein und Kirchengemeinde veranstalten ihn gemeinsam. Der geschichtliche Vortragsteil lag in den Händen von Walter-Wilhelm Funcke, kundiger Referent des Einbecker Geschichtsvereines. In seinem Vortrag“ Wanderung vom Waldschlösschen Einbeck über Greene nach Kreiensen“ stellte er die auf diesem Weg liegenden Gasthäuser in ihren Erbauungs- und Familiengeschichten vor.

 

Eine längere Passage widmete sich den ehemals an der Einbecker Landwehr positionierten acht Landwehrtürmen, deren ursprüngliche Aufgabe die Durchlasskontrolle war, aber später als Einkehrmöglichkeiten verpachtet wurden.

 

Das 65 köpfige Auditorium zollte seinem kurzweiligen Vortrag großen Applaus- und auch der Tatsache, dass er die vielen Fakten so zu bündeln vermochte. Sie hätten wahrlich mehr Zeit verdient gehabt. Zum Dank erhielt der Referent zwei Flaschen edlen Rotweines. Eine für das Vorgetragene und eine für all das , was nicht näher ausgeführt werden konnte.

 

Nach dem lokalhistorischen Teil sprach zunächst Herr Pfarrer Neuber-Tüngler sei Grußwort, in welchem er die zukünftigen Strukturreformen der kirchlichen Landschaft erläuterte.

 

Für den Ortsrat trat der stellvertretende Ortsbürgermeister Klaus-Reiner Schütte an das Mikrofon und deutete nach einem Blick aufs Vergangene die Vorhaben des neuen Jahres an. U.a. ein mögliches Brunnenfest im Amtspark- wenn denn die Wasserleitung am Luhbach wie geplant instandgesetzt sein wird.

 

Bei einem gemeinsamen Glas Sekt und einem zünftigen Neujahrsspruch beschloss der Vorsitzende des Heimatvereins diesen Teil. Die Möglichkeit zu weiterem Austausch und Gesprächen bei Getränken und Appetithappen wurde extensiv genutzt. Dem Referenten, dem Beköstigungs- und dem Technikteam gebührt großer Dank.

 

Die Verantwortlichen und die Besucher/innen waren mit dem neuen Format eines gemeinsamen Empfangs sehr zufrieden- und werden es für die nächste Neujahrsveranstaltung weiterentwickeln.

Greener Veranstaltungenskalender 2026

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